TV-Dokumentation
Fotoshooting DDR
Der Film gibt faszinierende Einblicke in eine Welt, die es nicht mehr gibt. Das Alltagsleben in der DDR wurde nicht nur im Staatsauftrag, sondern auch von Foto-Künstlern und Journalisten mit ihrer Kamera dokumentiert.
Die Dokumentation stellt zwei Fotografinnen und zwei Fotografen vor:
Eberhard Klöppel ist im Mansfelder Land aufgewachsen und hat als Pressefotograf für die "Neue Berliner Illustrierte" viele Bildreportagen realisiert, die nun vielfältige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR bieten.
Dietmar Riemann aus Hartha in Sachsen sah den Staat, in dem er lebte, zunehmend kritisch. 1986 stellte er einen Ausreiseantrag, der erst 1989 bewilligt wurde. In der Zeit des Wartens und der Ungewissheit schrieb er ein über 1.000-seitiges Tagebuch und fotografierte heimlich die Berliner Mauer und Grenzanlagen.
Die gebürtige Brandenburgerin Barbara Wolff dokumentierte in den 1970er und 1980er Jahren das Leben auf dem Land. Ihre Bilder zeigen einen Dorfalltag, der in vielen Aspekten trotz der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaftsproduktion archaisch erschien.
Die in Berlin geborene Fotografin Christiane Eisler kam Anfang der 1980er Jahre mit der Punk-Bewegung in Berührung und porträtierte eine der ersten Punkbands in der DDR: Wutanfall. Außerdem zeigen ihre Bilder die Lebensbedingungen in den Erziehungsanstalten, in die junge Punkerinnen und Punker in den 1980er Jahren zwangseingewiesen wurden.
- ARTE
- 13. September 2026, 8.10 Uhr
- Mediathek bis 31. März 2028
- DxO PhotoLab 10 erleichtert Maskierungen und mehr
- Die Nicola Erni Collection verbindet Genres zu spannenden Gesamtkunstwerken