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TV-Tipp

Drei Frauen – ein Krieg

Das berühmte Foto von Lee Miller in Hitlers Badewanne war ein historischer Moment für Kriegsreporterinnen. Luzia Schmids preisgekrönter Film porträtiert die Journalistinnen Lee Miller, Martha Gellhorn und Margaret Bourke-White. Die Dokumentation bietet eine neue Perspektive auf bisher wenig bekannte emanzipierte Frauen im Krieg.

Margaret Bourke-White ist Fotografin des noch jungen "Life"-Magazins: eine erfolgreiche Exzentrikerin, über deren Privatleben in der New Yorker Klatschpresse berichtet wird. Lee Miller gehört in ihren Zwanzigern zum Zirkel der Pariser Surrealisten um Man Ray und Picasso. Martha Gellhorn ist Autorin, gern gesehener Gast im Weißen Haus und Ehefrau von Ernest Hemingway.

Mit aller Macht zieht es die drei nach Europa. Sie erliegen zunächst der Faszination des Krieges und zahlen dafür einen hohen Preis. Die drei Frauen sehen Opfer und keine Helden, werden Zeuginnen der Befreiung von Buchenwald und Dachau und blicken in die Abgründe menschlicher Grausamkeit. Der Film erzählt ausschließlich aus der Perspektive der Protagonistinnen, benutzt nur ihre Fotos, Reportagen, Briefe und Tagebücher sowie seltenes, größtenteils ungesehenes Filmmaterial alliierter Kameraleute.

  • Arte 
  • 28. Oktober 2026, 1.10 Uhr
  • (Mediathek bis 24. Januar 2027)

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