Spiegellose von Canon
EOS R8 II präsentiert sich benutzerfreundlich und preiswert
Canon stellt die EOS R8 II vor. Die spiegellose Vollformatkamera zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger etwa durch die integrierte Bildstabilisierung aus. Diese soll bis 7,5 Blendenstufen mehr bringen, wenn man aus der freien Hand fotografieren will. Erwähnenswert ist für Videos noch Movie Digital IS, also eine elektronische Bildstabilisierungsfunktion. Weitere Glanzlichter sind:
• Serienaufnahmen mit bis zu 40 Bildern pro Sekunde mit elektronischem Verschluss
• Serienaufnahmen mit 6 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss
• 1/2 Sekunde Voraufnahme bei 40 Bildern pro Sekunde
• 4K-Video in voller Breite, 6K mit bis zu 60p (60 Vollbilder pro Sekunde)
Die Kamera erfasst Bilder mit einem 24,2-Megapixel-CMOS-Sensor. Damit gleicht er im Wesentlichen dem des Vorgängermodells. Geliches gilt für den Sucher: Das OLED-Panel löst mit 2,36 Megapixel auf. Der vollständig bewegliche Monitor bietet 1.620.000 Pixel.
Fokussieren
Benutzer werden den Autofokus-Joystick auf der Rückseite. Beim Vorgängermodell musste man noch über den Touchscreen gehen, um einen Fokuspunkt festzulegen. Für eine präzise Scharfstellung sorgt eine KI-basierte Motiverkennung. Das System erkennt und verfolgt Personen, Tiere sowie Fahrzeuge automatisch. Selbst wenn ein Motiv kurzzeitig verdeckt wird, bleibe die Nachführung stabil. Technische Basis ist ein Dual Pixel CMOS AF II.
Mit der Funktion „Personen-Priorität registrieren“ lassen sich bis zu zehn Personen in der Kamera und bis zu 100 Personen auf einer Speicherkarte hinterlegen. Registrierte Personen werden automatisch erkannt und entsprechend der festgelegten Priorisierung fokussiert. Das könnte etwa für Hochzeitsfotografen interessant sien.
Wer ähnlich wie beim HEIC-Format die Tiefeninformationen von Bildmotiven nutzen will, erhält sie dank "Dual Pixel 3D Imaging". Dieses nutzen einige Bildbearbeitungs- und 3D-Programme.
Videos
Wie erwähnt nimmt die Neuheit mit bis zu 6K auf, also 6.000 Pixel in der Horizontalen. Dazu kommen Funktionen wie Cinema View im 2,35:1-Format. Profile wie Canon Log 3 und HLG (Hybrid Log-Gamma für HDR) bei der Nachbearbeitung.
Gestalterisch nützlich ist die neue Defokus-Funktion, die eine Szene in die Unschärfe überführt. Dabei wird die Naheinstellgrenze des Objektivs angefahren, wodurch ein Hauptmotiv je nach Wunsch langsamer oder schneller unscharf wird. Zudem sind für Einsteiger der Zeitlupen- und Zeitraffer-Modus hilfreich, mit denen sich Aufnahmen direkt aus der Kamera verlangsamen oder beschleunigen lassen.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Canon EOS R8 Mark II kann man der Einsteigerklasse zuordnen. Der Body gehört zu den günstigsten seine Klasse im Canon-Sortiment und kostet 1.799 Euro. Im Paket mit dem Objektiv RF 24-105F4-7.1 IS bezahlt man 2.199 Euro. Verfügbar ist beides ab dem 20. Oktober 2026.
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