Videokamera
GoPro stellt Modell mit Wechselobjektiv vor
GoPro bringt die kleine Videokamera Mission 1 Pro ILS heraus. Im Unterschied zum Vorgänger Mission 1 Pro besitzt sie ein Bajonett für Wechselobjektive, das dem Standard Micro Four Thirds folgt. Beide besitzen aber einen 1-Zoll-Bildsensor namens ILS Type 1, wobei das ILS schlicht für Interchangeable Lens System steht. Den Fokus muss man allerdings manuell einstellen, da entsprechende Anschlüsse fehlen.
Die Neuheit unterstützt Aufnahmen in der Auflösung 8K sowie Bildraten von 240 fps (Frames per Second) bei 4K, die etwa Zeitlupen ermöglichen. Im Einzelnen sind es: 8K mit 30p, 4K mit 120p, 16:9 bis 240p. Die Aufnahmen nutzen gemäß Open-Gate-Technik die gesamte Sensorfläche.
Als kleiner Nachteil für den Außeneinsatz ist sie nicht als wasserdicht deklariert. Für Taucher ist sie also ohne Gehäuse ungeeignet, bei Regen könnte es Probleme geben.
Zur Nachbearbeitung stehen diverse Modi bereit. Die HLG curve (Hybrid Log-Gamma) ist ein spezieller Standard für High Dynamic Range, die Bilder mit einem größeren Helligkeits- und Kontrastumfang überträgt. GoPros eigenes GP-Log2 erlaubt mehr Korrekturen, 32 bit float wiederum erlaubt eine große Bandbreite bei der Audiobearbeitung.
Die GoPro Mission 1 Pro ILS kann für 700 US-Dollar auf der Website vorbestellt werden. Das entspricht dem Preis der Standardversion der Mission 1 Pro. Die Kamera wird dann im September 2026 in den Handel kommen.
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